Stand der Nahw├Ąrme in den einzelnen Orten 

Dernau

In Dernau befinden wir uns in der Phase der Akquise. Diese Phase beschreibt das Sammeln der Vorvertr├Ąge, die die anschlusswilligen B├╝rgerinnen und B├╝rger bei der Gemeinde abgeben. Aus der Anzahl der verbindlichen Vorvertr├Ąge ergibt letztlich die Anschlussdichte und die Dimensionierung des Heizkraftwerkes und der zu legenden Leitungen.

Weiterf├╝hrende Informationen

Was genau ist Nahw├Ąrme? Welche Vorteile hat ein Nahw├Ąrmenetz?

Mayscho├č

In Mayscho├č ist die Akquisephase bereits abgeschlossen. Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung bereits einen Planer damit beauftragt eine funktionale Leistungsbeschreibung zu erstellen. Am Ende dieser Phase steht die Vorbereitung der Vergabe f├╝r den Bau des Nahw├Ąrmenetzes.

Rech

Aufgrund der Beschaffenheit des Ortes plant die Gemeinde Rech ein ÔÇ×Kaltes Nahw├ĄrmenetzÔÇť zu etablieren. Aktuell werden die Eigent├╝merinnen und Eigent├╝mer gemeinsam mit der Energieagentur intensiv beraten. Weitere Informationen zum Projekt:

Erster B├╝rgerbrief 02/22
Liebe B├╝rgerinnen und B├╝rger,

die Befragungen in den drei Ortsgemeinden Dernau, Mayscho├č und Rech haben gezeigt, dass das Interesse an einer klimafreundlichen und nachhaltigen Energiegewinnung gro├č ist. Das hat uns dazu bewogen, das Thema Nahw├Ąrme f├╝r die drei Ortsgemeinden in der Zukunft Mittelahr A├ÂR anzupacken und einen gemeinsamen Ausbau eines Nahw├Ąrmenetzes anzustreben. Aufgrund einer Vielzahl an R├╝ckfragen und dem Zeitdruck vieler B├╝rgerinnen und B├╝rger bis zur n├Ąchsten Heizperiode Sicherheit zu haben, m├Âchten wir ├╝ber den aktuellen Zwischenstand berichten und den Prozess m├Âglichst transparent darstellen. 

Wir befinden uns aktuell in Phase der Vorprojektierung und Strukturierung der Ma├čnahme. Denn eines ist klar: Schnellsch├╝sse und un├╝berlegte Handlungen verbieten sich bei einem Projekt dieser Gr├Â├čenordnung. Die Errichtung eines Nahw├Ąrmenetzes ist nur dann sinnvoll, wenn die B├╝rgerinnen und B├╝rger einen echten Mehrwert davon haben. Dieser Mehrwert muss sich nicht nur ├Âkologisch, sondern auch ├Âkonomisch einstellen. Nur wenn der Energiepreis eine echte Alternative zur herk├Âmmlichen W├Ąrmegewinnung darstellt, l├Ąsst sich das Projekt wirtschaftlich umsetzen. 

Die Grundlage f├╝r die Wirtschaftlichkeitsberechnungen ist mit den Haushaltbefragungen in den einzelnen Orten im vergangenen Dezember bereits geschaffen worden. Auch, wenn uns bereits erste Ergebnisse der Berechnungen vorliegen, die die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Netze best├Ątigen, so warten wir aktuell auf die Ergebnisse weiterer Studien, um sicher sein zu k├Ânnen, dass sich die Nahw├Ąrmenetze ├Âkologisch sinnvoll und wirtschaftlich etablieren lassen. Dar├╝ber hinaus werden in den Studien auch verschiedene Energietr├Ąger und deren paralleler Einsatz betrachtet. So soll eine sp├Ątere Abh├Ąngigkeit von einem bestimmten Medium vermieden werden. 

 

Mitte Februar erwarten wir die Ergebnisse weiterer Studien, die uns fundierte Informationen liefern werden. Klar ist bereits jetzt, dass wir weitere F├Ârdermittel und Finanzierungsquellen ben├Âtigen, um eine wirtschaftliche Betreibung zu gew├Ąhrleisten. Die Flut und die ├ľlschlammverseuchung haben uns gezeigt, wie wichtig die Energiewende ist. Der Umstieg auf eine klimafreundliche und hochwassersichere Energiegewinnung darf deshalb nicht an einer fehlenden F├Ârderkulisse scheitern. 

Um bei guten Voraussetzungen schnellstm├Âglich starten zu k├Ânnen, werden immer wieder Synergieeffekte mit anderen Gewerken gepr├╝ft. Zwar konnten beispielsweise mit der Verlegung des Glasfaserkabels aufgrund der unterschiedlichen Verlegetiefen leider keine Synergie geschaffen werden, doch zeigt sich, dass in verschiedenen Bereichen der Bundesstra├če bei der Erneuerung des Kanals eine Nahw├Ąrmeleitung direkt mitverlegt werden kann und so Kosten eingespart werden k├Ânnen. Auch wenn wir dazu in der Lage sind, in manchen Bereichen Synergien zu schaffen, so ist klar, dass der Bau von Heizkraftwerken nicht in diesem Jahr erfolgen k├Ânnen wird, sondern wir uns auf die Verlegung der Leitungen fokussieren m├╝ssen. Anhand von ├ťbergangsl├Âsungen, wie beispielsweise einem mobilen Nahw├Ąrmecontainer, werden wir uns hier die notwendige Zeit verschaffen, die Errichtung unserer Heizzentralen effizient zu planen und betreiben zu k├Ânnen. 

Nachdem die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien ausgewertet sind, folgt zeitnah die n├Ąchste B├╝rgerinformation, in der wir dann Aussagen ├╝ber die weitere Vorgehensweise machen k├Ânnen und auch einen Katalog mit den h├Ąufigsten Fragen zum Thema ver├Âffentlichen wollen. 

Ihre 

Zukunft Mittelahr A├ÂR 

B├╝rgerbrief als PDF

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