Weinbaubrücke

Dernau

Projektnummer

399

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Kurzinfo:

Im Zuge der Verklausungen (Anstauungen von Schwemmgut) an der Brücke, hat diese dem Druck nicht standgehalten und ist in der Flutnacht eingestürzt.



Aktueller Stand:


02-2024 Ausarbeitung Ausführungsplanung und Statik
01-2024 Abschluss der Tiefengrundsondierung
12-2023 Auftrag für Bauvorhaben vergeben
11-2023 Vorbereitung für Tiefengrundsondierung
02-2023 Planungsleistungen sind vergeben, die Vermessung ist bereits erfolgt; Abstimmungen mit den Verkehrsträgern laufen


Weitere Informationen

Die Weinbaubrücke fungierte vor der Flut als Hauptverbindung zwischen den beiden Dernauer Ahrseiten. Die Brücke führte zudem zum Sportplatz und auf den Krausberg und somit zu beliebten Freizeiteinrichtungen. Bereits eine frühe Sperrung der Brücke am Abend des 14.07.2021 konnte die Zerstörung nicht verhindern. Eben diese Zerstörung führte auch nach der Flutnacht zu hohen logistischen und versorgungstechnischen Herausforderungen. Neben der Versorgung der Menschen im Ahrweg war auch eine Räumung des Schwemmguts und des Schlamms nur schwer möglich. Nur durch die sehr regulierte Befahrung der in Richtung Rech gelegenen Steinbergsmühle konnte die Logistik aufgebaut und aufrechterhalten werden.

Die Weinbaubrücke wird an gleicher Stelle wiederaufgebaut. Auch wenn es nicht möglich ist die Brücke außerhalb des HQ100 aufzubauen und die Fahrbahn über diese Marke zu heben, ist ein anderer Standort nicht möglich bzw. nur sehr schwer umzusetzen. Die nötigen Anrampungen für eine Höherlegung der Brücke an anderer Stelle sind durch die Bahntrasse nicht möglich. Es ist geplant die Brücke überströmbar zu gestalten und entsprechend zu gründen, sodass ein Hochwasser die Brücke nicht mehr zum Einsturz bringen kann. Dieses Vorgehen ist mit der SGD Nord abgestimmt.

Im weiteren Verlauf wurden die Planungsleistungen vergeben sowie Vermessungen und hydraulische Berechnungen durchgeführt. Im Zuge der Zwangspunkte bzgl. Bundesstraße, Bahntrasse und auch des Anschlusses an den Ahrweg laufen stetig Abstimmungen mit den entsprechenden Stellen. Im Dezember 2023 konnte der Bauauftrag an die Firma Leonhard Weiss vergeben werden. Im Januar 2024 wurde bereits die Tiefengrundsondierung abgeschlossen. Der Baubeginn soll nach derzeitigem Stand im April 2024 erfolgen. Hierbei werden zunächst Bohrgründungen durchgeführt, bevor die alten Wiederlager zurückgebaut werden sollen. In der aktuellen Planung ist die Fertigstellung der gesamten Maßnahme für das 1. Quartal 2025 vorgesehen.

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