Rech
Projektnummer
229
Kurzinfo:
Der Neubau der Nepomukbrücke stellt die größte Wiederaufbaumaßnahme der Ortsgemeinde Rech dar und beeinflusst zudem die Planung und Umsetzung einer Vielzahl weiterer Projekte innerhalb des Ortes.
Zeitleiste:
Rückbau
Beauftragung der Standort- und Machbarkeitsanalyse
Ergebnisse der Machbarkeitsanalyse
Prüfung einer weiteren Variante
Gemeinderatsbeschluss zum neuen Brückenstandort
Erneute Hydraulikberechnung aufgrund neuer HQ100-Richtlinien
Ausschreibung Planungsleistung
Vergabe Planungsleistung
Projektbeschreibung:
Die Nepomukbrücke in Rech fungierte vor der Flut als Hauptverbindung der beiden Recher Ortsteile. Die Brücke galt als historisches Bauwerk und Wahrzeichen des Ortes. In der Flutnacht wurde die Brücke stark beschädigt und zum Teil zerstört. Auf Grundlage von Gutachten, hydraulischen Berechnungen, der Auswirkungen der Brücke auf das Fließverhalten der Ahr sowie der eindeutigen Bewertung der SGD Nord, entschied sich der Gemeinderat Rech zum Rückbau der Brücke. Der Abriss erfolgte im Juli 2023. In der Zwischenzeit wurde eine Behelfsbrücke installiert.
Im Anschluss an den Rückbau wurden die Planungen für die Wiedererrichtung aufgenommen. Hierbei erfolgte zunächst eine Standort- und Machbarkeitsanalyse. Das beauftragte Ingenieurbüro Fischer Teamplan aus Koblenz betrachtete insgesamt sieben verschiedene Varianten und berechnete die damit einhergehenden hydraulischen Auswirkungen. Die Varianten wurden zudem in enger Zusammenarbeit mit der oberen Wasserbehörde, der SGD-Nord, sowie dem Innenministerium Rheinland-Pfalz abgestimmt und diskutiert. Im Oktober 2024 entschied sich der Gemeinderat einstimmig für die Umsetzung der von allen Beteiligten favorisierten Variante 7. Jedoch musste aufgrund der neuen HQ100-Richtlinien und den damit verbundenen rechtlichen Vorgaben hinsichtlich des Fließquerschnittes eine erneute Hydraulikberechnung der Brückenvariante durch das zuständige Ingenieurbüro vorgenommen werden.
Die Planungsleistung der Brücke wurde Ende Mai 2025 ausgeschrieben. Die Vergabe erfolgte nach einem Juryverfahren im Dezember 2025 an das Ingenieurbüro PlannIng aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Gesamtkosten für die Planungsleistungen liegen bei rund 780.000 Euro. Nach Abschluss der Planungsphase soll die Ausschreibung der Bauleistungen folgen, sodass, vorbehaltlich der notwendigen Genehmigungen, ein Baubeginn voraussichtlich im Jahr 2027 möglich ist. Das Ingenieurbüro begleitet den Prozess bis hin zur Freigabe der fertigen Brücke.




