Rech
Projektnummer
232
Kurzinfo:
Das Gemeindehaus in Rech wurde stark beschädigt und muss saniert werden.
Versicherungsabstimmungen
Angebotsabfrage
Vergabe Ingenieurleistung
Statische Untersuchungen
Brandschutztechnische Beurteilung
Bauantrag eingereicht
Sicherungsmaßnahmen an Gewölbekeller, Fundament und Stützwänden
Bauantrag erteilt
Start Bauleistung (Trockenbau, Innenputz, Brandschutz, Heizung, Sanitär)
Projektbeschreibung:
Das Gemeindehaus in Rech wurde im Zuge der Flutkatastrophe stark beschädigt. Das Gebäude wurde hauptsächlich für Sitzungen genutzt. Im Erdgeschoss befand sich ein größerer Raum für Gemeinderats- und Vereinssitzungen. Das erste Obergeschoss war hauptsächlich der kommunalen Verwaltung vorbehalten. Dort befanden sich unter anderem das Büro des Bürgermeisters sowie ein kleiner Ratssaal. Im zweiten Obergeschoss war zudem der örtliche Jugendraum untergebracht. Das Gebäude soll wieder in seine ursprüngliche Nutzung überführt werden.
Neben den weitreichenden Schäden innerhalb des Gebäudes wurden das angrenzende WC-Gebäude sowie ein Gebäude mit Küche und Lagerraum durch die Wassermassen vollständig zerstört. Hier ist ein Wiederaufbau an anderer Stelle vorgesehen. Ausspülungen am Fundament haben Risse in der gesamten Bausubstanz des Gemeindehauses verursacht, sodass eine erweiterte Überprüfung der Statik notwendig wurde. Im Jahr 2025 erfolgten daher zunächst Sicherungsmaßnahmen am historischen Gewölbekeller, am Fundament sowie an den Stützwänden.
Der Bauantrag für die weitere Sanierung wurde im März 2025 eingereicht. Im Februar 2026 stellte die Kreisverwaltung Rückfragen zum Brandschutz, woraufhin die Ortsgemeinde im März 2026 eine brandschutztechnische Stellungnahme einreichte. Im August 2026 wurde schließlich die Baugenehmigung durch die Kreisverwaltung erteilt.
Seit September 2026 werden unter anderem Arbeiten in den Bereichen Trockenbau, Innenputz, Brandschutz, Sanitär und Heizung umgesetzt. Die Fertigstellung des Gemeindehauses ist nach aktuellem Stand für Ende 2026 vorgesehen.




